10. Juni 2026
"Psychoonkologische Versorgung von Patienten mit unheilbaren Tumorerkrankungen"
Referenten:
Frau Dr. Marina Petermann
Fachärztin für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Psychoonkologin, Leitung des Psychosomatischen Konsiliar- und Liasiondienstes des St. Josefs Hospitals Wiesbaden
Thema: Sinn und Unsinn am Lebensende
Herr Dirk Wingertszahn
Pflegerische Leitung des Palliative Care Teams der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung des St. Josefs Hospital Wiesbaden
Thema: Würdeerhalt als Therapieziel in der Palliative Care
Herr Dr. Felix Korf
Facharzt für Psychiatrie, Psychosomatische Medizin und Psychotherapie im St. Josefs Hospital Wiesbaden
Thema: Gruppentherapie für Menschen mit Krebs
Moderation:
Frau Prof. Dr. med. Barbara Carl
Herr Prof. Dr. med. Franz-Josef Prott
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
das PCT Palliative Care Team Wiesbaden ist eine Kooperation des St.Josefs-Hospital Wiesbaden und der Helios Dr. Horst Schmidt Kliniken Wiesbaden.
Dieses lebt das Konzept der Bezugspflege, wodurch eine höchstmögliche Qualität in der Betreuung der Patient*innen angestrebt wird. Jede Pflegekraft ist primär für die ihr anvertrauten Patienten zuständig und erhält Unterstützung durch den jeweils zugeteilten Arzt.
Womit wird das Team konfrontiert? Oft mit der Frage nach Sinn und Unsinn bei krisenhafter Zuspitzung am Lebensende. Hier ist es ein besonderes Ziel der psychoonkologischen und psychotherapeutischen Behandlung, die Beweggründe der Patienten für ihr Verhalten zu verstehen und sie auf diesem Weg zu begleiten.
Des Weiteren hat sich eine Gruppentherapie für Menschen mit Krebs als essentiell wichtig herauskristallisiert. Hier können sich die Patienten austauschen und die krisenhaften Erlebnisse, die ihr Erkrankungszustand mit sich bringt, in der Gruppe miteinander teilen.
Prof. Dr. med. B. Carl
Vorsitzende der Medizischen Gesellschaft
Prof. Dr. med. F.-J. Prott
Vorsitzender der Medizinischen Gesellschaft
Die Inhalte der Fortbildungsveranstaltung sind produkt- und dienstleistungsneutral. Es bestehen keine Interessenskonflikte vonseiten des Veranstalters, der wissenschaftlichen Leitung und der Referent*innen. Die Höhe der Gesamtaufwendungen für diese Veranstaltung belaufen sich auf ca. 150,00 €. Die Veranstaltung wird nicht gesponsert.
