14. Oktober 2026
"Räuspern und Co."
Schluckstörungen, Diagnostik und Therapieoptionen
Komplementäre und alternative Medizin in der Onkologie – eine Gradwanderung
Referenten:
Frau Dr. med. Nicole Chr. Stuhrmann, Oberärztin der HNO Klinik, Helios Dr. Horst Schmidt Kliniken Wiesbaden, Leiterin der Abteilung für Phoniatrie und Pädaudiologie, sowie des Schluckzentrums
Direktor Herr Prof. Dr. med. Jan Gosepath
Herr Prof. Dr. med. Franz-Josef Prott, ehemaliger Leiter der RNS Strahlentherapie
Moderation:
Frau Prof. Dr. med. Barbara Carl
Herr Prof. Dr. med. Franz-Josef Prott
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
der Schluckvorgang besteht aus einem komplexen Zusammenspiel verschiedener Organe sowie der Mundhöhle, dem Rachen, der Speiseröhre, deren Muskulatur und Nervensystem mit einem Prozess fein aufeinander abgestimmter Abläufe. Ist dieser Prozess gestört, wird Schlucken zum Problem. Anzeichen einer Schluckstörung sind dann häufiges Räuspern, Fremdkörpergefühl im Hals, häufiges Verschlucken, Husten nach dem Essen. Wir freuen uns, dass Frau Dr. med. Chr. Nicole Stuhrmann uns dieses Thema heute Abend näher bringt und Antworten auf unsere Fragen gibt.
Was ist komplementäre Medizin?
Unter Komplementärmedizin werden Behandlungsmethoden zusammengefasst, die zusätzlich zur schulmedizinischen Therapie eingesetzt werden, um das Wohlbefinden zu fördern und Nebenwirkungen zu lindern. Besondere Verbreitung findet die Komplementärmedizin bei onkologischen Patienten. Sie ist darauf ausgerichtet, Patienten ganzheitlich zu unterstützen und kann beispielsweise Naturheilkunde, Entspannungsverfahren und Ähnliches umfassen. Dabei ist wichtig zu wissen, dass komplementäre Medizin immer als Ergänzung der Schulmedizin angesehen wird und niemals als deren Ersatz. Wir empfehlen auch in diesem Zusammenhang das Leitlinienprogramm Onkologie, wo die S3-Leitlinie Komplementärmedizin jederzeit nachgelesen werden kann.
Prof. Dr. med. B. Carl
Vorsitzende der Medizischen Gesellschaft
Prof. Dr. med. F.-J. Prott
Vorsitzender der Medizinischen Gesellschaft
Die Inhalte der Fortbildungsveranstaltung sind produkt- und dienstleistungsneutral. Es bestehen keine Interessenskonflikte vonseiten des Veranstalters, der wissenschaftlichen Leitung und der Referent*innen. Die Höhe der Gesamtaufwendungen für diese Veranstaltung belaufen sich auf ca. 150,00 €. Die Veranstaltung wird nicht gesponsert.
